Stammeschronik

Geschichte des VCP Bocholt:

Vorbemerkung:

Schon Ende der 50er/ Anfang der 60er Jahre gab es die Christliche Pfadfinderschaft (CP) in Bocholt. Damals noch als reiner Jungenbund. Auch in Rhede existierte eine Gruppe. Doch ist dazu nicht viel bekannt.


Der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder:

Ingrid und Gebhart Groth (beide alte CP‘er) entschließen sich nach ihren positiven Erfahrungen auf der Bundesunternehmung „ebe 87“ in die Toskana, auch in Bocholt Kindern und Jugendlichen im Rahmen der evangelischen Gemeinde Pfadfinderarbeit zugänglich zu machen. Die eigenen Töchter waren auch im passenden Alter. Junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fanden sich Gott sei Dank rasch.

27. Februar 88´ Gründungsfest und erste Aufnahmen, nachdem die ersten Gruppen bereits seit Oktober 87´existierten und Ende Januar ein Winterwochenende in Sierksfeld (b. Coesfeld) verbracht wurde.

Für die beiden Pfadigruppen ist das Wichern-Haus der Treffpunkt, die Kinder treffen sich im Bonhoeffer-Haus.

1988 Landesburg Husen

Im Sommer werden wir von der Stadt als ‚Träger der freien Jugendhilfe‘ anerkannt.

Div. Gruppenfahrten

Bundeslager in Ruhpolding mit den Älteren. Ein Juliwochenende mit den Jüngeren in Sierksfeld.

Drei Mitarbeiter nehmen am G-Kur teil.

Sie haben schon im Februar eine Kindergruppe eröffnet.

 

1989 Haddorf (Experimente)

Die Spedition Klein-Wiele transportiert unsere Räder kostenlos nach Haddorf und zurück (Vermittlung durch Fam. Thier)

Himmelfahrt-Rally nach God. in Werth

‚Rasende Radler‘ auf Radtour nach S-England mit TN an engl. Großlager „Discovery 89“ bei East Grinstead/ Sussex;

‚Bananas‘ in Neustadt/ Weinstr

 

1990 Ras. Radler gestalten einen Wagen für den Rosenmontagszug. Thema: Das neue Bad nicht für Sportschwimmer geeignet.

Gruppenfahrten zu Pfingsten/

Die ‚Rasenden Radler‘ fahren mit dem Bulli in die Partnergemeinde nach Burgstädt bei Chemnitz; der nun problemlose Grenzübertritt in die (noch) DDR dauerte aber durch den riesigen Andrang hin- u zurück Stunden!

Erster Kontakt zu Scouting Saksenheerd in Breedebroek bei Dinxperlo

Landeslager im Sommer in Haaksbergen.

Namensfindung: „Nie ohne die Anderen“ = NodAn (Vorschlag von Til Rebelsky)

Weibliche Verstärkung in der Mitarbeiterrunde führt später zu einer Beziehung und dann zur Hochzeit.

TN am Ökum.Stadtkirchentag

Alle Gruppen treffen sich nun im JHW-Hs. (Ras. Radler/ Bonnis/ Bananas/ Wilde Zwölf)

 

1991 Haaksbergen (mit den Burgstädtern) – die 50 km werden ab Pfadistufe per Rad in

3 h geschafft!

Der Wagen zum Rosenmontagszug nimmt die Fahrradcodierung auf die Schippe.

Stammesfahrt ins Altmühltal auf den Bucher Berg des VCP Bayern

 

1992 Hajktage rund um Bocholt

International Friendship Camp

(Kibblestone in Mittelengland) – Hoho der Bananas in Burton on-Trent

 

1993 „Reise in die Steinzeit“ in Dortmund- Wellinghofen mit dem dortigen Stamm

Engländer (aus Burton) und Israelis (VCP-Austausch) in Bocholt und Husen

Erste Radwache zur Kirmes auf Hof der Diepenbrockschule: erstmals überhaupt in Bocholt.

 

1994 Hajktage rund um Bocholt

Israelfahrt der Bananas (Tel Aviv – Jerusalem- Akkon-Galiläa/Golan- Totes Meer-Sommerlgr im Karmel; spätere Folge: ein Pfadi macht Zivildienst in Israel, verliebt sich, konvertiert und heiratet das Mädchen, leben heute in London.

 

1995 Themenlager bei Haaksbergen „Indianercamp“

Erstmals Beteiligung am Friedenslicht, seitdem regelmäßig.

Gruppenfahrt der „Freibeuter“ nach Harderhaven; 6 TN auf dem Jamboree , 26 Israelis in Home Hospitality

 

1996 Landespfingstlager „Rattenfänger in Hameln“

International Friendship Camp bei Stoke on Trent/ Hoho in Burton

 

 

1997 Stammeslager in Haaksbergen „Die Vier Elemente“

TN auf Eurofolk in Belgien

Folge: ein Pfadi verliebt sich in Dänin; heute (2012) in Dänemark verheiratet.

Gruppenfahrt der Bonnies: Kanutour auf der Ems

 

1998 BIBU in Husen

(Bocholt-Iserlohn-Bielefeld-united)

Mai 98: 93 meist aktive Mitglieder

BULA in Rheinsberg(Brandenburg) mit Gästen aus Burton;

Jubiläumsfeier an den Tonwerken mit Gästen von Sc. „Saksenheerd“

 

 

1999 Landespfingstlager ‚Tom Sawyer u. Huckleberry Finn’ in Haselünne

Sommerfahrt d. Freibeuter nach Vorarlberg (Österr. Pfadiplatz)

 

2000 Pfingstlager bei Haaksbergen –

Immer wieder per Rad.

Waldweihnacht.

IFC in Kibblestone mit Fam.aufenthalt in Burton/ VCP Nauheim aus Hessen mit dabei.

 

 

 

2001 „Antike“ - Pfingstlager in Isselburg (DPSG- Platz am alten Wasserwerk)

Lala in Ratzeburg „Versunkene Welten“ mit den engl. Freunden

 

2002 Pfingstlager bei Haaksbergen „König Artus Tafelrunde“ -

Betreuung von zwei Praktikantinnen aus dem Kosovo für den Bund. 105 Mitglieder (stärkster Stamm im VCP Westfalen), davon 80 aktiv.

Bula ‚Jurtown’ in Rehau

Wir führen ein Sommerfest (Olympiade) durch und beteiligen uns am Jugendaktionstag der Stadt

 

2003 Beteiligung an ‚Dreck weg‘; Pfingstlager in Haaksbergen „In geheimer Mission“ (mit Minden und Bielefeld);

Herbstfest für „Pfadis, Geschwister, Eltern u. Freunde des VCP“

Sommerlager in Dedenborn bei Monschau in der ersten Septemberwoche.

Am 19.7. ein Festival am Aa-See (neben dem Badestrand) mit Band und Floßbau; Anlass: 30 Jahre VCP und 15 Jahre Nodan.

 

2004 Landespfingstlager „Vier Elemente“ in Vechta

Gestaltung eines Jugendgottes- dienstes; Beteiligung am Ökum. Kirchentag in Bocholt mit Kinderprogramm; Waldweihnacht.

Beteiligung am Großlager des Dansk Scout Förbundet (Bla Summer) in Dänemark mit 18 Pfadis

 

2005 Pfingstlager „Verkehrte Welt“ in Haaksbergen; Beteiligung am Jugendaktionstag der Stadt

Im Sommer Gruppenfahrten der „Dingos“ und „ Myponj“ nach Haltern/Annaberg

 

2007 TN am Landespfingstlager in Husen („Sherlock Holmes“)

Waldweihnacht und Friedenslicht

Interne Jubiläumsfeier ‚100 Jahre Pfadfinder‘ an Düne in den Hohenhorster Bergen (15 TN)

 

2008 vorläufig letzte MA-Fahrt nach MS-Hiltrup; MA-Umfang drastisch gesunken; nur noch zwei Gruppen (‚Adleraugen‘ und ‚Mungis‘). Erstere werden nach Krisensitzung mit den Eltern nach den Sommerferien von zwei Vätern weitergeführt. Radwache mit erster Beteiligung von Konfirmanden gestemmt. Erlös an den Partnerkindergarten des Westbezirks in Rehoboth. - Teilnahme am Landespfingstlager in Haselünne.

 

2009 Pfingstlager in Haaksbergen; zu den Sommerferien hin Zerfall der Adleraugen (Schulwechsel, Musikschule, Sport...). Teilweiser Neuanfang durch einen Rover und einen Vater.

Tiefpunkt der bisherigen Stammesgeschichte.

Radwache nur möglich, weil Konfirmanden, Erwachsene der Gemeinde, KU3-Kinder, Schülerinnen von Gebhart mithelfen. Erlös wieder an Rehoboth. Friedenslicht wird abgeholt, Waldweihnacht wird gefeiert, eine Aufnahme und zwei Übergänge – alle erhalten die neuen Halstücher.

Ab 2009 beteiligen wir uns wieder regelmäßig an der Aktion „Dreck weg“ des ESB im Umfeld des DBH.

 

2010 Die Adleraugen können sich auf neun Sipplinge steigern, fahren alle zum Pfingstlager mit Iserlohn und Gevelsberg auf eine Wiese bei Hattingen (Burg Isenstein). Eine neue Mädchengruppe wird gegründet, dank Beauftragung der Mitarbeiterin für Jugend im Bezirk und des Wiedereinstiegs einer ehemals in Iserlohn aktiven Pfadfinderin). Die Gruppe findet ihren Namen: „Wilde Wölfinnen“. Einige R/R werden wieder mit je einem monatlichen Treffen aktiviert. Radwache wie 2009.

Zur Friedenslichtabholung fahren je 5 Pfadis beider Gruppen; bei der Waldweihnacht werden 10 neue Mitglieder aufgenommen.

 

2011 im Februar gemeinsame Gruppenfahrt der „Adleraugen“ und „Wilden Wölfinnen“ nach Husen; Erneut ‚Dreck weg‘ / Pfingstlager mit 22 TN in Hagen-Berchum mit Gevelsberg/Evingsen u. and. Stämmen.

Im September wird ein Stammesabend gefeiert; die Beteiligung der Eltern ist überraschend gut. Die Radwache findet die meisten Pfadis sehr engagiert, Konfirmanden und erwachsene Gemeindeglieder verstärken wieder. Der Erlös geht an Rehoboth.

Am 11.12. 11 wird nicht nur das Friedenslicht in Dortmund abgeholt, sondern noch am selben Tag in einem Familiengottesdienst (18.00Uhr!) mit maßgeblicher Beteiligung der Pfadfinder weitergegeben (91 Besucher, dank auch der Teilnahme von Gospelfever!).

Die Waldweihnacht am 17.12. findet unter reger Beteiligung von Eltern beider Gruppen statt; drei Adleraugen werden Jufis. Die Sparkasse spendiert uns 800 €.

 

2012 Am 5.2. ist MV; 69 angemeldete Mitglieder; davon 27 aktiv. Erneut an ‚Dreck weg‘ beteiligt.

Das Pfingstlager fand bei hochsommerlichem Wetter auf dem Platz von Gilwell St. Ludger in Haltern-Annaberg statt. Sein Thema war der Missbrauch der Pfadfinder durch die Panzerknacker, um Dagoberts Tresor zu knacken (Es gelang!). Mit 23 Jugendlichen und sechs älteren Teamern (darunter einer Mutter) waren wir gut dabei. Die Adleraugen kamen die 55 km mit dem Fahrrad.

Am Landeslager „Thier na oge“ auf dem Bundeszeltplatz nahmen leider nur fünf Mitglieder teil, hatten aber viel Spaß (Kanutour/ Hajk/ Ausflug nach Rheinsberg und zum klaren Stechlinsee, jede Menge Lieder an qualmenden Lagerfeuern, tolle Verpflegung durch Münster) bei gutem Wetter, z.T. sternklaren Nächten mit Ausblick auf die Milchstraße! Die Rückfahrt im Bulli war dann durch intensiven Sonnenschein, Baustellen u fehlende Klimaanlage sehr schweißtreibend.

2.9.: Beteiligung am Gemeindefest; Ende September Elternabend/ Zeltübernachtung und erfolgreiche Aufräumaktion im Materialraum.

Erneut erfolgreiche Durchführung der Radwache (Mithilfe einiger Gemeindeglieder für die Abendstunden unentbehrlich, aber keine Schicht ohne Pfadibeteiligung!) mit dem absoluten Rekordergebnis von 3009 €! Dazu hat natürlich das strahlende Herbstwetter mit einem richtig warmen Freitag erheblich beigetragen. Erstmals wieder ein kleiner Betrag an den Stamm, der große Teil an Rehoboth.

Die MV findet wieder im November statt. Die Stammesordnung wird in einigen Punkten ergänzt und verändert.

Die Friedenslichtabholung ist Sache der Adleraugen, die nachfolgende Aussendefeier leider nicht so gut besucht

wie im letzten Jahr.

Die Waldweihnacht am gewohnten Platz im Wald am Holtwicker Bach nahe dem Bahia diesmal ohne Eltern, aber mit einigen Übergängen.

 

2013 Das Jubiläumsjahr

Wir nehmen zum dritten Male am Postkartenwettbewerb zum „Thinking Day“ teil; räumen mit 14 Teilnehmern bei „Dreck weg“ zwischen Klarastraße und DBH auf (als Dank gibt es eine Schürze). Das Pfingstlager findet auf deren Einladung erstmals mit der AG Nord zusammen in Lünne statt; Das Thema ist „Piraten“ . Unser Jubiläumsgottesdienst am 7.7. steht unter dem Thema „Wege wagen“ und verdeutlicht dies anhand wichtiger Fahrtenutensilien.Die Adleraugen fahren in den Sommerferien per Rad mit 8 Sipplingen eine Woche nach Stadtlohn und üben u.a. Überlebenstechniken.

Vom 6.-8.9. zelten wir auf dem Phönix-Platz. Der Aufbau der Jurtenburg (Entwurf: Frauke) wird durch einen kräftigen Sommersturm unterbrochen, der uns zwingt, eine Jurte wieder niederzulegen.

Stadtrallye und Andacht am Samstag gehen trocken über die Bühne, auch der Grill kann noch angefeuert werden. Doch zum Essen müssen dann schützende Zeltdächer aufgesucht werden. Insgesamt sind ca. 100 Personen auf dem Fest, darunter 14 Gäste aus Westerkappeln, Ibbenbüren, Velpe und Münster sowie

11 Ehemalige (ganz überwiegend mit Kindern). Pfr. Rotthauwe vom Kirchenkreis überbringt ein Grußwort, Nadja Müller gratuliert seitens der LL und des e.V. Westfalen. Der Singeabend verläuft stimmungsvoll, der Abbau leider wieder im Regen. Im Dezember folgt wieder das Friedenslicht, doch ohne eigenen Gottesdienst.

 

2014 Im März werden auf Anregung von Claudia in Zusammenarbeit mit der Stadt rund 400 Sträucher am neuen Regenrückhaltebecken gepflanzt. 24 Pfadis / Eltern sind dabei. Anschließend folgt erneut „Dreck weg“ und im Juli wird der Familiengottesdienst gestaltet. Der Stamm nimmt mit Pfadis aus allen Gruppen am Landespfingstlager „Hanse“ in Rüthen (DPSG-Diözesanzeltplatz) teil. Zum Bundeslager „Volldampf“ auf dem Schachen/ Schw. Alb fahren leider nur 6 Adleraugen und 2 Mädchen. In der Kochgruppe sind sie mit Springe und der „Weißen Rose“ aus Berlin-Mariendorf zusammen. Ihr Teillager ist ‚Pruna‘.

Im Herbst schließen sich das Stammesfest mit den Eltern, die Radwache zur Kirmes (erstmals zwei Ehemalige dabei), Friedenslichtabholung in Dortmund und Waldweihnacht an.

 

2015 Erneut beteiligen wir uns an „Dreck weg“. Die Rasenden Hasen haben eine Übernachtungsaktion im DBH.

An unserem Pfila auf dem Gelände von Scouting Aalten wird aus allen Gruppen sehr gut teilgenommen. Die R/R im Stamm halten ihre Wache und legen erstmals ihr selbst entworfenes Versprechen ab. Wetter, Stimmung und Zusammenwirken aller Gruppen konnten nicht besser sein.

Ein kleiner Teil der Adleraugen fährt am Anfang der Sommerferien per Rad nach Beunderveld und hat trotz der Mücken seinen Spaß dort.

Stammesfest und Mitwirkung am Gemeindefest folgen im September. Die Radwache im Oktober bringt ein schlechtes Ergebnis, da der Freitag total verregnet war. Die R/R wandern in den Herbstferien  im Achterhoek.

Im November gestaltet der Stamm am 8.11. den Familiengottesdienst im DBH: „Hier stehe ich und kann nicht anders – da bist du aus den Socken“ (Was sagt uns Luthers Entdeckung im Römerbrief heute). Wir erhielten viel positive Resonanz aus der Gemeinde!

In der MV am 21.11. wurden Joscha Kerssens, Pia Goyke und Frauke Möller als Sprecherteam gewählt.

Am 28.11. pflanzten 19 Pfadis aller Grup­pen auf dem Hof Slütter eine Eichenreihe­ an der Zufahrtsstraße und mehrere Hecke­nreihen.

Das Jahr schloss mit Friedesnlichtverteilung und Waldweihnacht.

 

2016 Erste Aktion war wieder die Beteiligung an „Dreck weg“. Drei R/R besuchten den Grundkurs des Landes. Es folgte das Pfingstlager als Gäste der AG Nord und ein Sommerlager auf dem Annaberg in Haltern. Das Wetter spielte mit und so hatten die „Wikinger“ jede Menge Spaß. Es folgten das Stammesfest mit Elterneinladung und die Radwache, die bei gutem Wetter wieder ein schöner Erfolg wurde und 2200 € dem Kindergarten in Rehoboth zur Verfügung stellen konnte. Ein gut besuchter Familiengottesdienst zum Thema ‚Erneuerung der Kirche‘ und die Abholung des Friedenslichtes in Dortmund schlossen sich an. Wieder fand es viele Interessenten, was uns sehr freute. Die Waldweihnacht feierten wir im Stadtwald. In ihrem Rahmen fanden einige Aufnahmen und Stufenwechsel statt.

Auf der MV wurden Joscha Kerssens und Steffen Meteling zu Sprechern gewählt. Pia hatte schon im Sommer ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr im Harz angetreten.

Erneut wurde das Friedenslicht in Dortmund abgeholt und in Gottesdiensten weiter gegeben. Die Waldweihnacht fand als Stationsweg im Stadtwald statt.

 

2017 Im Januar fusionierten die ‚Adleraugen‘ mit den ‚Wilden Wölfinnen‘ zu den ‚Wawas‘. Der Grund war der Wechsel einiger Mitglieder der Adleraugen zu den R/R. Im Stamm starteten wir mit ‚Dreck Weg‘. Auch diesmal lohnte sich die Beteiligung, es wird zu Vieles einfach weggeworfen. Vier R/R nahmen am Grundkurs teil.

 

2018  Beginnend beim Friedenslicht 2017, bei dem wir unseren Stamm hervorragend im Gottesdienst durch Fahnenhalten vertreten haben. Natürlich haben wir traditionell den Dortmunder Weihnachtsmarkt unsicher gemacht. 

Ein geselliger, andächtiger Jahresausklang durch unsere von den zukünftigen RR organisierte Waldweihnacht, war wieder sehr gelungen und ein schönes Zusammenkommen. 

Seit Februar 2018 haben wir ein Konzept zur Finanzierung des Jamborees entwickelt und ins Leben gerufen. Um unsere fünf Jamboree Teilnehmer tatkräftig zu unterstützen, arbeiten wir unter dem Namen „Rent a Scout“ in privaten Haushalten oder auch anderweitig für eine kleine Entlohnung. Dieses Konzept hat gut angeschlagen und wir hatten auch schon zahlreiche Aufträge, die unsere Jamboreekasse ordentlich zum Klingeln gebracht haben.

Die nächste Aktion an der wir uns, trotz arktischen Temperaturen im März 2017 erfolgreich beteiligt haben, war die Müllsammelaktion des Bocholter Entsorgungsbetriebs. Für uns ist das immer eine Herausforderung so viele Müllsäcke, wie möglich zu füllen, auch um einen Beitrag gegen Umweltverschmutzung zu leisten.

Ganz neu war dieses Jahr eine Aktion zu Ostern in Kooperation mit unserer Kirchengemeinde, in der für Jugendliche eine Osternacht mit einem Fokus auf Jesus mit unseren Mitarbeitern als Leiterteam angeboten wurde. Leider war sie nicht all zu gut besucht, aber auch in einer kleinen Gruppe hat das Programm viel Spaß gemacht und unsere Beziehung zur Gemeinde gestärkt.

Das diesjährige Pfingstlager zum Thema Baumbastisch, kam bei unseren Gruppenkinder auch sehr gut an und war eine sehr schöne Möglichkeit wieder Kontakt zu den anderen Stämmen aufzubauen. Bei uns war der Abschlusskreis ein ganz besonderes Highlight, da wir ihn dieses Jahr sogar wirklich mitmachen konnten und nicht schon früher abreisen mussten. Yeah! Aber auch sonst waren die Anspiele, die zahlreichen AGs, die weiteren Programmpunkte und die Lagerfeuerabende wirklich gelungen und ereignisreiche Erlebnisse.

Essentiell von größter Wichtigkeit ist die Erwähnung der Rückkehr von unserer Känguruflüsterin Birte, die vor den Sommerferien von ihrem Austauschjahr vom anderen Ende der Welt in ihre wunderschöne Heimat Bocholt zurückkehrte. Zusammen mit zwei weiteren Mädels aus unserem Stamm startete sie nach den Sommerferien voll durch und eröffnete wieder in Kooperation mit der Gemeinde eine neu Gruppe, die hoffentlich bald noch ein paar mehr Mitglieder erhält.

Abschließend möchte ich noch von unserem familiären schnuckeligen 30-jährigen Stammeslager berichten. Ausgerichtet haben wir es in der benachbarten Stadt Isselburg auf einem Pfadi Zeltplatz zu dem wir mit dem Fahrrad radelten. Der Fokus sollte auf der internen Beziehung untereinander liegen, weshalb wir nur im engen Kreise gefeiert haben. Als Programm stand ein Besuch zu dem nahe gelegenen Tierpark der Anholter Schweiz auf dem Plan und eine Quizshow zu der auch Eltern, Gemeinde und Freunde eingeladen waren. Das Kuchembuffet war zu unserer Freude riesigund die Stimmung hervorragend. Auch die Quizshow, in der Eltern, Mitarbeiter und zwei Kindergruppen gegeneinander lustige Challenges meistern mussten, wurde gut angenommen. Abends gab es noch eine gemütliche Singerunde in der Feuerjurte. Der nächste Tag klang mit einem Gottesdienst zum Thema Nie ohne die Anderen aus, passend zu unserem Stammesnamen. 


 

Allgemeines:

Seit 1990 Kontakte zur niederländischen Pfadfindergruppe Scouting Saksenheerd in Breedenbroek (nahe Dinxperlo) mit regelmäßigen jährlichen Treffen. Kontakt nach 2000 leider abgebrochen.

Die regelmäßigen Treffen mit den 8th St.John’s aus Burton-upon-Trent ab 1992 enden mit dem Jahr 2001. Gründe:

Die MiRu des Stammes ist daran nicht mehr interessiert, da der Altersunterschied in den Leitungen nach Ingrids und Gebharts Beendigung der aktiven Gruppenarbeit zu groß war. Auch auf englischer Seite veränderte sich die Truppgröße und z.T. die Leitung. 2012 erhielten wir die Mitteilung, dass die Gruppe sich aufgelöst hat, da keine Gruppenleiter mehr zur Verfügung standen.

Mitarbeiterfahrten fanden regelmäßig von 1988 bis 2008 statt. Öfter nach Sirksfeld bei Coesfeld, aber auch nach Husen oder zur Blockstelle Klinkum b. Mönchengladbach. Wiederholt auch in ein ndl. Pfadiheim in Haaksbergen. Doch waren wir auch in Senden (DPSG-Hütte), Wiblingwerde und MS-Hiltrup (Flakturm/DPSG) und mindestens 2x im Heim des BdP Castrop-Rauxel.

Waldweihnachten feiern wir regelmäßig seit 1992, vorher fanden Adventsfeiern in den Gruppen und Hausbesuche (Adventssingen) bei älteren Menschen statt. Diese Besuche gingen bis 1999. Auch beteiligten wir uns zeitweise mit selbstgebastelten Sachen am Weihnachtsbasar der Gemeinde.

Seit 1995 regelmäßig Beteiligung an der Überbringung des Friedenslichts aus Bethlehem (in Bocholt der erste Stamm).

Die Radwache zur Kirmes machen wir seit 1993 und waren damit die erste Gruppe in Bocholt. Die Messdiener St. Josef folgten ein Jahr später. Unser Vorbild war ein entsprechendes Angebot in Rhede. Von Freitag 14.00 Uhr bis Montag um 23.00 Uhr bewachen wir die Räder bis 01.00 Uhr nachts. Vormittags ging es anfangs 10.00 Uhr, später dann um 11.00 Uhr los.

Immer wurde ein Anteil für einen sozialen Zweck gespendet (2007 z.B. UNICEF, seit 2009 an den Partnerkindergarten in Rehoboth (vier Jahre die ganze Summe), ein Krankenhaus in Tanzania, ein Kinderheim in Bulgarien, eine Initiative jugendlicher Schuhputzer in Bolivien, den medizin. Förderkreis Perm,…

Wir versuchten, regelmäßig an den Landesangeboten für die Stufen teilzunehmen.

Die Ausbildungsangebote des Landes waren für unsere Gruppenleiter verpflichtend. Beides führte dazu, dass aus unseren Reihen wiederholt verantwortliche Aufgaben im Land wahrgenommen wurden und werden.