18.06 - 23.06.2019

15.04 - 20.04.2019

Alle zwei Jahre findet der deutsche Evangelische Kirchentag in einer Stadt Deutschlands statt. Dieses Jahr versammelten sich alle begeisterten, helfenden, mitwirkenden, organisierenden in Dortmund. Wie immer gab es eine erdrückende Vielfalt an Angeboten von Workshops über Diskussionsrunden zu Gottesdiensten und natürlich ein große Auswahl an Kleinigkeiten gegen den Hunger.

 

Wie auch schon die Kirchentage zuvor waren die Bocholter Pfadfinder vom VCP Stamm NodAn diesmal mit einer Gruppe von 13 ehrenamtlichen, engagierten und abenteuerlustigen Helfern bzw. Mitwirkenden auf dem Weg zum Kirchentag nach Dortmund eingesetzt im Zentrum Jugend. Los ging es schon am Dienstagnachmittag, damit alles bis zum Donnerstag den 19. Juni für die Besucherströme aus allen Ecken deutschlands vorbereitet sein konnte. Am Mittwochabend fand dann der Eröffnungsgottesdienst statt sogar mit Beitrag einer Pfadfinderin aus unserem westfälischen VCP Helfertrupps.

 

Ein Einblick in einen typischen Tagesablauf eines*r Mitwirkenden unseres Helfertrupps:

 

Morgens 8:00 Uhr, der Wecker klingelt und ich reibe mir verschlafen die Augen. Der Abend gestern war wohl doch etwas zu lang. Um mich blickend, sehe ich leere Isomatten in dem Klassenraum einer Schule, umgewandelt zu einem Schlafquartier für viele Freiwillige, die den Kirchentag mit ermöglichen. Die Andern mussten wohl schon zur ersten Schicht und sind schon längst mit der Bahn unterwegs zu ihrem Einsatzort. Unten im Foyer der Schule erblicke ich eine riesige Schlange, bleibt wohl nichts übrig als sich hinten anzustellen. Langsam aber sicher nähere ich mir der Energiequelle. Die Kaffeemaschine läuft pausenlos, um allen den Start in den Tag zu erleichtern. Mit vollem Teller und schon wieder halb leerer Tasse am Tisch angekommen, werden Pläne geschmiedet, wohin es gleich gehen soll. Geschirr gespült, alle 7 Sachen gepackt, Essensmarken und Quartierausweis nicht vergessen, geht es auf, die Stände des Kirchentags unsicher machen. Um 12:00 Uhr begeben sich alle zur Helfendenverpflegung, ein riesiges Zelt (fast schon eine Halle) gefüllt mit mehreren Essensausgaben und Bierzeltgarnituren. Heute gibt es Nudeln mit einer Auswahl an verschiedenen Soßen und wie sonst auch ein großes Angebot an verschiedensten Salaten. Bepackt mit befüllten Tellern einer Wasserflasche unterm Arm und dem Daypack auf dem Rücken schweift der Blick über die Tische. Viele mehr oder weniger bekannte Gesichter alle mit rotem T-Shirt und gelbem Halstuch, was die Suche nach den Freunden nicht grade erleichtert. So grade konnte ich den Teller noch ausbalancieren und alle Nudeln vor der Schwerkraft bewahren. Zum Glück ist da auch der Tisch mit den andern. Alle aus unserer Gruppe reichen sich die Hände und ein Essensspruch beginnt die gemeinsame Mahlzeit. Am Ausgang erwartet uns eine sehr willkommene Überraschung: Es gibt Schoki für alle!

 

Gut gestärkt geht es zügig zum Zentrum Jugend einmal quer durch Dortmund, um die Schicht pünktlich um 14:30 zu beginnen. Dort angekommen erfolgt die Einteilung in die verschiedenen Aufgaben unseres Programmzentrums des VCP Westfalen. Die unterschiedlichsten Stände zum kreativ sein, Vertrauen, neues ausprobieren, Rätseln und einfach mal zum Pause machen sind unter den traditionellen, typischen Schwarzzelten verteilt. Heute weise ich im zwei Mann starken Team Besucher in das selbstgebaute Schwarzlichtminigolf ein und gebe Auskunft zu weiteren tollen Aktivitäten, die darauf warten entdeckt zu werden.

 

Ziemlich geschafft von Besucherströmen und heißem Wetter geht es abends wieder zur Helfendenverpflegung. In der U-Bahn erzählen die andern, wie ihre Schichten waren und die Gestaltung des Abends wird diskutiert. Irgendwann als die Sonne schon lange unter gegangen ist fallen auch wir erschöpft und müde auf unsere Isomatten. Noch schnell den Wecker für den nächsten Tag gestellt und dann ab ins Reich der Träume, um die vielen Eindrücke des langen Tags zu verarbeiten.

 

Hier noch mal der Kirchentag aus der Sicht zweier Helfer*innen:

 

"Die Arbeit der Helfer war dieses Jahr sehr entspannt, da es viele Leute und wenig Aufgaben gab. So konnte man sich gut auf die (schlaflose) letzte Nacht vorbereiten. Hier wurde bis in den späten Abend das Zentrum Jugend aufgeräumt (alleine über 11 Europaletten nur mit gefalteten Papphockern!) und am frühen Morgen die Helfer für den Abschluss Gottesdienst eingeteilt." ~Steffen

 

 

 

"Die Kirchentage sind für mich als Helferin jedes Mal wieder ein Ereignis, bei dem das Gemeinschaftsgefühl im Vordergrund steht. Man trifft alte Bekannte aus anderen Pfadfinderstämmen und lernt viele neue nette Leute kennen. Die Arbeit die man gemeinsam erledigt und die Freizeit im Anschluss schweißen die Gruppe zusammen. Auch die Besucher begegnen den Helfern mit Dankbarkeit und Wertschätzung, wodurch man viel motivierter arbeitet und die Arbeit gleich viel mehr Spaß macht." ~Jacko

 

 

 

Nun sind wir alle wieder zurück zuhause und freuen uns schon auf den nächsten Kirchentag in Frankfurt. Vielleicht läuft man sich da ja übern den Weg. Wir helfen immer gerne!

 

Kirchentag in dortmund

Fahrradhajk nach rotterdam

Die Ranger/ Rover Gruppe der Pfadfinder vom VCP NodAn hat diese Osterferien mal anders verbracht als es normal wäre. Das Ziel war es, in drei Tagen per Fahrrad mit Sack und Pack die 200 km entlang des Rheins bzw. Waals, wie er in den Niederlanden heißt, bis nach Rotterdam zu bezwingen. Die Gastfreundschaft unserer Nachbarn kam uns dabei sehr zugute, sodass es uns sechs Radlerinnen und Radlern möglich war, die zwei Nächte auf unserer Tour in Gärten zu zelten. Da machte sich unser Schwarzzelt richtig gut. Natürlich gibt es keine Reise ohne Zwischenfälle, das wäre ja langweilig. Daher hatten auch wir das Vergnügen, einen kleinen Umweg in Kauf zu nehmen. Der Grund:  eine Fähre, die nur im Sommer fuhr und jetzt  im Frühjahr natürlich niemanden über das große Gewässer transportierte. Jedoch war das keine Hürde für uns und wir sind trotzdem zwar erschöpft, aber wohlbehalten in Rotterdam am wunderschönen  Zeltplatz mit Paddelbootverleih und weiteren sehr spaßigen Aktivitäten angekommen. Es stand uns also nichts mehr im Wege die Stadt unsicher zu machen, mit ihrem beeindruckenden nahrhaften Markt und den zahlreichen Häfen. Nachdem wir drei wundervolle Tage im schönen Rotterdam verbracht hatten, war es am Samstagmorgen wieder Zeit für die Heimkehr, diesmal jedoch mit dem Zug.

 

Rückblickend war es eine sehr abenteuerliche, erlebnisreiche und schöne Zeit, die wir verbracht haben. Vor allem war die Ruhe durch zuhause gebliebene Mobiltelefone zur Abwechslung sehr erholsam. Die alten Kommunikationswege wurden wieder zum Leben erweckt und Walkie-Talkies und Postkarten überlieferten unsere Nachrichten. Wir hatten alle definitiv sehr viel Spaß , sodass ähnliche Aktionen in Zukunft folgen werden.

 


30.03.2019

Dreck Weg

 

 

Wie auch in den vergangenen Jahren beteiligten wir, die Pfadfinder vom VCP NodAn aus Bocholt, uns an der vom ESB organisierten Dreck Weg- Aktion.

 

 

 

Um 10 Uhr trafen sich 22 motivierte Pfadfinder und einige ihrer Eltern in eisiger Kälte mit Handschuhen und Müllsäcken bewaffnet am Bonhoeffer-Haus. In kleineren Patrouillen zogen sie ins Gebiet um das Gemeindehaus und befreiten Grünflächen wie auch Straßen von achtlos weggeworfenen Plastik- und Sperrmüll. Bei dieser Gelegenheit erlangt man einen erschütternden Eindruck von unserer heutigen Wegwerf-Gesellschaft, die, wie es scheint, Materielles nicht zu wertschätzen gelernt hat. Unsere beeindruckendsten Funde, neben dem üblichen Verpackungsmüll, Silvesterüberresten und Hundekotbeuteln, waren Trinkgläser, Besen und ein heruntergekommener Cityroller.

 

 

 

Schließlich haben bei uns, den Pfadfindern, unsere Umwelt und ihr Schutz einen hohen Stellenwert, wie auch schon unser Gründer Baden Powell zu uns sagte: “Versucht die Welt etwas besser zu verlassen, als ihr sie vorgefunden habt”. Daran orientiert versuchen wir, unseren Teil beizutragen.

 

 

 

Nachdem die zahlreichen, prall gefüllten Müllsäcke zum ESB gebracht wurden, erwartete alle fleißigen Helfer eine leckere Suppe und schließlich eine Bowling-Runde als Dankeschön für die Instandhaltung unserer Stadt.

 

 

 

Du willst auch ein tapferer Weltheld werden? Dann komm zu den Pfadfindern!

 

13.09 - 15.09.2018

Stammeslager + 30-jähriges Jubiläum

Dieses Jahr im Pfadfinder Stamm Nodan stand das 30-jährige Jubiläum unseres Stammes an. Um diesen Anlass zu feiern haben wir an einem Wochenende im September ein Stammeslager in Isselburg veranstaltet. 

Am Freitag erfolgte die gemeinsame Anreise der Teilnehmer mit dem Fahrrad. Mit Sack und Pack sind wir bei bestem Wetter am Fluss entlang geradelt. Als wir ohne Zwischenfälle heil in Isselburg angekommen waren, standen die ersten Zelte schon und der Aufbau konnte mit allen fortgeführt werden. Die Letzte Hürde mit dem Aufstellen des Essenszelts überwunden, freuten sich alle über das leckere Abendessen. Abschließend saßen wir singend ums Lagerfeuer, froh, dass der anstrengende Teil geschafft war. 

Samstagmorgen besuchten wir die Tiere der Anholter Schweiz und nachmittags wieder auf dem Zeltplatz kamen Eltern und Gemeindemitglieder vorbei um Kaffee und Kuchen bei einem kleinen Gespräch zwischen Zelten in der Sonne zu genießen. Ein Wettkampf mit vielen Challenges zwischen Gruppenkindern, Leitern und Eltern machte jede Menge Spaß und schaffte wieder Platz im Magen für das Grillbuffet. Wie auch sonst endete der Tag im Feuerschein mit Musik und Spiel in unserem Aufenthaltszelt.

Das Lager endete sehr gelungen mit einem Gottesdienst im Freien zum Thema Nie ohne die Anderen, was alle nachdenklich mit vielen neuen Erfahrungen auf die Heimreise schickte.

Danke nochmal an alle die uns besucht haben. Für uns war es eine sehr schöne Aktion!

18.05 - 22.05.2018

Pfingstlager

Das diesjährige Pfingstlager zum Thema Baumbastisch, kam bei unseren Gruppenkinder auch sehr gut an und war eine sehr schöne Möglichkeit wieder Kontakt zu den anderen Stämmen aufzubauen. Bei uns war der Abschlusskreis ein ganz besonderes Highlight, da wir ihn dieses Jahr sogar wirklich mitmachen konnten und nicht schon früher abreisen mussten. Yeah!

Aber auch sonst waren die Anspiele, die zahlreichen AGs, die weiteren Programmpunkte und die Lagerfeuerabende wirklich gelungen und ereignisreiche Erlebnisse.


17.03.2018

Dreck weg

Genau wie in den letzten Jahren haben die Mitglieder des VCP (Verband Christlicher Pfadfinder*innen) in Bocholt an der Dreck-weg Aktion des ESB am 17.03.2018 teilgenommen.

 Ab 10:00 Uhr morgens haben wir trotz extremer Kälte die in der Nähe des Dietrich-Bonhoeffer Haus befindlichen Straßen, Wiesen, Spielplätze und Grünstreifen nach zurückgelassenen Müll aufgesammelt und dabei einige interessante Entdeckungen gemacht. Neben zahllosen Zigarettenresten, Flaschen und Verpackungen haben wir einige interessante Funde wie Stühle, Spielzeuge, Batterien, Kopfhörer und vieles mehr gefunden.

Nach zweieinhalb Stunden anstrengender und unterhaltsamer Sammlung bei Minusgraden hatten wir zahlreiche Müllsäcke gefüllt und damit einen kleinen aber wichtigen Teil zum Kampf gegen Umweltverschmutzung beigetragen. Zum Dank für unser ehrenamtliches, Engagement zur Instandhaltung Bocholts hat sich der ESB mit Geschenken bedankt.


02.06. - 05.06.2017

Pfingstlager

"Als die Römer frech geworden" - unter dem Motto stand das diesjährige Pfingstlager der AG-Nord. Als der römische Senator claudius Bockschuss mit seinem Militärtribun auf dem Lagerplatz in Ankum auftrat, war es mit dem Frieden der Germanen vorbei.

In Workshops, Theaterstücken und einem Geländespiel lernten die Teilnehmer das die Gemeinsamkeiten und Unterschiede des römischen und germanischen Lebens kennen, sahen, dass unterschiedliche Kulturen keine Hürde für ein gemeinsames Zusammenleben sind und dass Offenheit und Toleranz weiter wirken als Abschottung und Hass.

Wie wichtig das Thema „Völker-verständigung“ und der Respekt vor anderen Kulturen war und immer noch ist, vermittelte Pfarrer Andreas Finke aus Ibbenbüren (selbst Pfadfinder) beim Pfingstgottesdienst.

Als krönenden Abschluss des Lagers gab es ein rauschendes Fest, für das jeder Ort eine kulinarische Köstlichkeit vorbereitet hatte. Der feierliche Abend wurde am Lagerfeuer mit Gesang und Gitarrenspiel abgerundet. Hoch zufrieden (auch mit dem Wetter) fuhren die 260 Pfadfinderinnen und Pfadfinder zurück in ihre Heimatorte.


2.06. - 5.06.2017


ev. Kirchentag in Berlin

Im westfälischen Helfertrupp war ein Dutzend NodAner vertreten.

In der bisherigen Helfertätigkeit auf Kirchentagen war dies die bisher höchste Anzahl. Eingesetzt waren sie am "City-Cube" des Messegeländes.

24.05. - 28.05.2017


Stammeslager

Passend zum Lutherjahr gestalteten wir ein Wochenende in Isselburg (DPSG-Platz am alten Wasserwerk). In einem Rollenspiel traten neben Martin Luther auch Johann Tetzel und symbolisch für den Buchdruck auch Johannes Gutenberg auf. Als AGs wurden u.a. Stempeldruck und Kerzenguss angeboten.

12.05. - 14.05.2017


Dreck Weg

Wie immer lohnte es sich wieder, in der Nachbarschaft des Bonnhoeffer-Hauses die Grünstreifen nach Weggeworfenem abzusuchen. Zu vieles wird einfach fallen gelassen.

 

25.03.2017


Sommerlager

Zusammen mit dem Wikinger Leif Erikson gestalteten die Pfadfinder vom VCP Bocholt ihre diesjährige Sommerfahrt in Haltern am See. Die jüngeren blieben 4 Tage, während die älteren eine ganze Woche blieben. Dabei entstanden Lagerbauten und eine Menge Spaß!

23.07 - 30.07.2016


Pfingstlager

Beim Zeltaufbauen kann jeder mit anpacken!
Beim Zeltaufbauen kann jeder mit anpacken!
Gemütliches Zusammensitzen am Abend darf natürlich nicht fehlen. Genauso wenig wie das Lagerfeuer und Gesang mit Gitarrenspiel
Gemütliches Zusammensitzen am Abend darf natürlich nicht fehlen. Genauso wenig wie das Lagerfeuer und Gesang mit Gitarrenspiel

13.5. - 16.5.2016


Ferienspiele in den Osterferien

Auch Stockbrot über dem Lagerfeuer, darf nach Spiel und Spaß nicht fehlen!
Auch Stockbrot über dem Lagerfeuer, darf nach Spiel und Spaß nicht fehlen!

Vom 29. März bis zum 1. April haben die Pfadfinder des VCP Bocholt Ferienspiele veranstaltet. Teil nahmen 17 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren. Zusammen wurde ein großes Gemeinschaftszelt aufgebaut, wo gegessen und gebastelt wurde. Die Kinder hatten die Möglichkeit, Traumfänger und Teegläser zu gestalten, Kerzenständer aus Holz zu bauen und Stoffbeutel zu färben. Ein unter den Kindern sehr beliebtes Spiel war Wikinger-Schach, welches daher jeden Tag gespielt wurde. Am Mittwoch gingen die Kinder unter Begleitung mit einem Apfel und einem Ei um die Häuser, um sich bei dem Spiel „Apfel & Ei“ damit das bestmögliche zu er-tauschen. Die Ergebnisse der Gruppen waren meist Süßigkeiten, unter anderem war jedoch auch ein Sparschwein für die Radwache der Pfadfinder dabei. Am Donnerstag wurde eine Schnitzeljagd mit Waldläuferzeichen und ein Chaosspiel organisiert. Am Abschlusstag hatten die Kinder die Möglichkeit Sketche einzuüben und diese vorzustellen oder zusammen mit mehreren Betreuern das Feuer zum Grillen vorzubereiten. Glücklicherweise spielte auch das Wetter mit. Alle sind sich einig, dass die vier Tage sehr viel Spaß gemacht haben.

29.3. - 1.4.2016


Dreck weg

Ein Gruppenfoto darf nach getaner Arbeit nicht fehlen! Schließlich muss man doch beweisen können, dass man dabei war...
Ein Gruppenfoto darf nach getaner Arbeit nicht fehlen! Schließlich muss man doch beweisen können, dass man dabei war...
Sogar Kleidungsstücke finden sich unter dem, was einfach so weggeworfen wurde...
Sogar Kleidungsstücke finden sich unter dem, was einfach so weggeworfen wurde...

Zwölf unersättliche Müllschlucker nahmen am 19. März an der diesjährigen Dreck weg-Aktion der ESB teil. 21, zugegeben kleinere Müllsäcke als sonst, waren das stolze Ergebnis der Aufsammelei dessen, was liederliche Zeitgenossen einfach fallen ließen. Oder waren das die Steuerzahler, die meinten, die Stadt müsse säubern, weil sie ja schon genug zahlen würden (so der Kommentar eines Spaziergängers mit Hund)?

 

Wir hatten jedenfalls nicht nur ein gutes Gefühl, sondern auch Spaß.

19.3.2016


R/R Gruppenfahrt - Hajk

Von Montag bis Mittwoch waren wir in den Niederlanden unterwegs. Wir, das sind Pia, Steffen, Joscha und Sebbe von den Ranger/Rovern. Wir haben uns dazu entschieden, unsere diesjährige Gruppenfahrt als eine mehrtägige Wanderung zu gestalten. Das nennen wir Pfadfinder „Hajk“. Unser Hajk ging von Bocholt über Aalten nach Winterswijk und von dort wieder zurück nach Bocholt zum Bonhoeffer-Haus.


Im Gepäck hatten wir zwei Hajkzelte, ein Kilo Käse, einen Trangiakocher, Salamiwürstchen, Tomatensuppen- und Gulaschsoßenpulver, Obst und eine Tafel Schokolade, die uns als Motivationshilfe diente. Unser Abendessen kauften wir vor Ort, um uns das Schleppen der Zutaten zu ersparen, wie zum Beispiel Nudeln und Joghurt, für deren Einkauf am Abend die letzten Kräfte mobilisiert wurden. Wir mussten leider feststellen, dass das Kochen auf dem Trangia länger dauert als erhofft und so mussten wir am ersten Abend im Dunkeln essen – was der guten Stimmung aber nicht schadete. Am zweiten Tag erlaubten wir uns zur Feier des Tages leckere Pommes.


Übernachtet haben wir auf Campingplätzen vor Ort. Gefunden haben wir diese mit Karte und Kompass. Zwischendurch wanderten wir auf „Wegen“, die auf keiner Karte zu finden waren. Da Steffen sich aber glücklicherweise immer zu 80% „sicher“ war, dass der Weg richtig ist, haben wir jedes Mal gut zum Ziel gefunden. Wie mit den Wegen hatten wir der Jahreszeit entsprechend Glück mit dem Wetter – geregnet hat es nur nachts. Trotz des guten Wetters musste Sebbe feststellen, dass Turnschuhe im hohen, nassen Gras nicht die trockenste Lösung sind.


Alles in allem war dieser Hajk eine sehr gelungene Gruppenaktion für uns Ranger/Rover.


Joscha + Sebbe

5.10. - 7.10.2015


Pfingstlager in Aalten

Pause auf halber Strecke tut immer gut
Pause auf halber Strecke tut immer gut
Bei einer unterhaltsamen Stadtrallye kann man jeden Ort erkunden!
Bei einer unterhaltsamen Stadtrallye kann man jeden Ort erkunden!
Eine Mühlenbesichtigung ist besonders spannend, wenn man alles miterleben kann!
Eine Mühlenbesichtigung ist besonders spannend, wenn man alles miterleben kann!
Die Zelte machen Eindruck, oder?
Die Zelte machen Eindruck, oder?
Neue Halstücher für die, die älter geworden sind!
Neue Halstücher für die, die älter geworden sind!
Gemütliches Beisammensein am Lagerfeuer darf nicht fehlen!
Gemütliches Beisammensein am Lagerfeuer darf nicht fehlen!
Der Abschlusskreis beendet das Lager
Der Abschlusskreis beendet das Lager
Als Erinnerung noch schnell ein Gruppenfoto vor der Abfahrt
Als Erinnerung noch schnell ein Gruppenfoto vor der Abfahrt

Wie in den letzten Jahren sind wir auch in diesem Jahr auf ein Pfingstlager gefahren. Da wir uns dafür entschieden haben, in diesem Jahr nach Aalten zu fahren, bot es sich an, gemeinsam mit dem Fahrrad anzureisen. Das Gepäck unserer Jüngsten und das Zeltmaterial wurden von Gebhart und Michi zum Zeltplatz gefahren. Nach einer guten Stunde Fahrtzeit bei schönstem Wetter, konnten wir in Aalten mit dem Aufbau beginnen. Als Jurten, Kohten, Igel und das Küchenzelt standen, gab es Abendessen. Den Abend ließen wir dann gemütlich am Lagerfeuer ausklingen.

Nach dem Frühstück am Samstag machten sich die Älteren (Adleraugen und Ranger /Rover) zu einer Wanderung auf, bei der die Stimmung durchgehend positiv war. Die Jüngeren

( Wilde Wölfinnen und Rasende Hasen) lernten bei einer Stadtrally durch spannende Fragen die Stadt Bredevoort kennen. Im Anschluss daran besichtigten sie die Mühle auf der Bastion, wobei sie beobachten konnten, wie diese funktionierte. Am Abend wurde am Lagerfeuer gesungen und die R/Rs machten sich zu ihrer Wache auf. Eine Wache ist die Möglichkeit für jeden RR, sich an einem ruhigen Ort mit einer Fackel für die Nacht niederzulassen und ganz in Ruhe über ein vorher ausgesuchtes Thema nachzudenken. In unserem Fall ging es darum, wie tolerant man sich wirklich anderen Menschen gegenüber verhält.

Der Sonntagmorgen fuhren wir mit dem Fahrrad in ein bewaldetes Gelände, in dem wir das bekannte „Fahnenklau-Geländespiel“ spielen konnten. Im Laufe des Spiels zog sich Michi bedauerlicherweise einen Kreuzbandriss zu. Dennoch hatten wir alle sehr viel Spaß. Nachdem wir uns beim Mittagessen wieder gestärkt hatten, ging es mit den AGs weiter. Das AG-Programm bestand aus einer „Glücksfindungs-“, einer Knoten-, einer Feuer und Singe- und einer Pflanzen-AG, die alle großen Anklang fanden. Aufgrund des guten Wetters kam es kurzfristig zu einer Wasserschlacht, bei der sich alle mit großer Freude beteiligten und die Abkühlung genossen.

Es folgte die Pfingstandacht zum Thema „Wie macht sich der Hl. Geist bemerkbar“, welche von Gebhart ansprechend vorbereitet und durchgeführt wurde. Dann wurden die Übergänge gefeiert, in denen viele Gruppenkinder aufgrund ihres Alters ein neues Halstuch überreicht bekamen. Dies wurde anschließend mit Stockbrot, Chai-Tee und Pfadfinderliedern am Lagerfeuer gefeiert. Im Anschluss sorgte die von Sebbe und Joscha organisierte Nachtwanderung für viel Grusel in den Gruppen. Später wurden Ritchie, Sebbe und Joscha in die Ranger/ Rover-Stufe aufgenommen, wobei sie vor den anderen RRs und den Adleraugen ihr persönliches Versprechen ablegten.

Der Abbau am Montagmorgen verlief so gut, dass wir uns schon eine Stunde früher als geplant auf den Heimweg machen konnten. 

Joscha + Sebbe


22.5. - 25.5.2015


Geo-Caching in Münster

Pfadfinderstufen-Treffen

Am 25. April 2015 sind wir zu viert nach Münster zum Pfadfinderstufentreffen gefahren. Insgesamt waren fünf Stämme vertreten. Im Spiel sollten wir einen Diamanten finden. Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt: die einen wollten den Diamanten verkaufen, die anderen wollten ihn ins Museum bringen. So gingen wir in zwei verschiedene Richtungen los. Jede Gruppe hatte ein GPS-Gerät mit den Koordinaten des 1. Rätsels. Als wir losgingen regnete es, doch das hörte bald auf. Die Rätsel waren meistens ziemlich schwer versteckt, aber mit ein paar Tipps fanden wir alle. Zwischendurch machten wir ein paar mehr oder weniger kurze Pausen. Schließlich kamen wir ziemlich erschöpft, aber als Sieger, am Gemeindehaus an. Dort ruhten wir uns kurz aus. Während wir mit einem Ball spielten, den wir unterwegs gefunden hatten, machten die AK-Mitglieder ein Feuer und grillten darüber. Als wir gegessen hatten, spielten wir noch ein bisschen. Schließlich verabschiedeten wir uns alle voneinander und fuhren wieder nach Hause. Es war ein schöner Tag!  

Birte

24.5.2015


Aktion - Dreck weg

Das Gruppenfoto nach gelungener Aktion!
Das Gruppenfoto nach gelungener Aktion!

Um kurz vor zehn trafen sich 19 hochmotivierte Kinder und Jugendliche vom Stamm NodAn des VCP in Bocholt mitsamt Eltern am Dietrich-Bonhoeffer-Haus, um an der Aktion „Dreck weg“ des ESB teilzunehmen. Nachdem Handschuhe, Müllbeutel und praktische Müllgreifer verteilt worden waren, und aufgeteilt wurde, welche Gruppe wo sammelt, ging es auch schon los.

Ausdrücke wie „Guckt mal, hier ist das reinste Müllparadies“, zeigen deutlich, wie viel Spaß das Müllsammeln machen kann. Erstaunlich war auch, was man alles an Wegesrändern finden kann: leere Getränkedosen aller Art, Flaschen, Schuhe, Verpackungen, Deos, Batterien, kaputte Fahrräder, Handschuhe, und, nicht zu vergessen die Beutel für Hundekot, die mitsamt dem Hundekot unachtsam in das nächstbeste Gebüsch geworfen wurden.

 

Knappe zwei Stunden später kamen alle Gruppen mit vollgepackten Müllsäcken und dem ein oder anderen sperrigen Teil unter dem Arm wieder am Bonhoeffer-Haus an. Zur Erfrischung kamen vom ESB für die erfolgreichen Müllsammler Getränke und eine Thermosflasche als Geschenk. Der Erfolg der Aktion wurde deutlich, wenn man die vollen Müllbeutel sah, die dann zum ESB gebracht wurden. Alles in allem war die diesjährige „Dreck weg“ Aktion wieder ein voller Erfolg und alle waren stolz, die Natur rund um das Bonhoeffer-Haus ein Stück weit sauberer gemacht zu haben.  

Sebbe


28.3.2015